75 Jahre Biomed
Die Biomed AG
TEXT: REDAKTION
Die Biomed AG mit Sitz in Dübendorf wurde ursprünglich als Handelsgesellschaft gegründet. In den letzten Jahren hat sie sich jedoch mit zukunftsträchtigen Eigenentwicklungen ein weiteres Standbein aufgebaut.
1951 wurde die Biomed AG gegründet, um Produkte wie Perenterol der Firma Madaus in der Schweiz zu vertreiben. Als diese Produkte Mitte der 90er-Jahre nach dem Verkauf der Firma Madaus abgegeben wurden, entstanden Kooperationen mit Verla-Pharm, Bionorica und anderen Firmen. Im Rahmen dieses Umbruchs wurden ebenfalls Marken wie Biotin von Mepha und Parapic hinzugekauft. Biomed hat sich schnell erfolgreich als Handelsunternehmen etabliert. Das heutige Portfolio umfasst sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Produkte, die von zwei separaten Aussendienstlinien betreut werden. Wichtige Schwerpunkte sind Mineralstoffe und Vitamine, Atemwegserkrankungen sowie Haut, Haare und Nägel.
Mehr als eine Handelsfirma
Im modernen Firmengebäude in Dübendorf sind heute rund 60 Mitarbeitende beschäftigt. «Wir wachsen stetig, nicht nur beim Umsatz», sagt CEO Thomas Wirth. «Ich bin sehr glücklich, nach meiner Zeit bei Pfizer bei Biomed gelandet zu sein. Zum einen steckt der Unternehmergeist der Gründerfamilie in der Firma, zum anderen können wir alle unternehmerisch denken und etwas bewegen. Das zieht Persönlichkeiten mit Know-how an, das wir nutzen können. Wenn wir auf dem Markt einen Trend oder ein Bedürfnis erkennen, haben wir heute die Möglichkeit, ein Produkt schnell zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.»
Als Beispiel nennt Wirth Immun Biomed – ein Produkt mit den Vitaminen C und D sowie Zink und Selen, die alle eine positive Wirkung auf das Immunsystem zeigen. Immun Biomed wurde während der Corona-Pandemie entwickelt und auf den Markt gebracht. Mit Immun Biomed Phyto Direct wurde zudem ein Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt gebracht, das vier ausgesuchte Pflanzen enthält: Echinacea, Holunderbeeren, Taigawurzel und natürliches Vitamin C aus Acerola zur Unterstützung des Immunsystems.
Eigenentwicklungen in der Pipeline
«Einerseits möchten wir die Produkte, die uns anvertraut werden, bestmöglich vertreten. Andererseits treiben wir die Entwicklung von Eigenprodukten voran», erklärt der Biomed-CEO. «In den letzten Jahren haben wir Kompetenzen und Partnerschaften aufgebaut, um im Bereich proaktiver Gesundheitsförderung neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Diese werden wir noch in diesem Jahr im Markt einführen und erhoffen uns damit, einen positiven Beitrag zur Gesundheit in der Bevölkerung beizutragen. Denn wir sind überzeugt: Mit Sensibilisierung, Prävention und Verhaltensänderungen kann die Gesundheit nachhaltig verbessert werden.»
Biomed Evida
Thomas Schlecht, Head of Marketing, beschreibt die kürzlich vorgestellte erste neue Produktlinie Biomed Evida: «Sie fokussiert sich auf das Thema Stoffwechselgesundheit und besteht aus einer breiten Range an Produkten, die im Apotheken- und Drogeriehandel angeboten werden. Die Linie enthält zur Hauptsache Produkte zur Gewichtsreduktion, Blutzuckerregulierung sowie Ergänzung der Ballaststoffzufuhr. Prävention ist etwas Ganzheitliches und hat sehr viel mit Bewusstsein zu tun.» Es sei die Aufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen, dieses Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen.
Thomas Wirth ergänzt: «Wir wollen eine Sinnhaftigkeit hinter dem sehen, was wir machen, und dort Einfluss nehmen, wo wir glauben, dass es richtig und wichtig für das Gesundheitswesen ist – nicht als einzelner Player, sondern im Verbund mit Akteuren im Gesundheitswesen wie Arztpraxen, Spitäler, Apotheken und Drogerien.»
Bild: zvg

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