Malaria-Mücken ohne Transmission

Wissen in Kürze

Text: Redaktion

Tansania ist eines von vier Ländern, in denen zusammen mehr als die Hälfte aller Malaria-Todesfälle weltweit zu verzeichnen sind und über 90 Prozent der Bevölkerung gefährdet sind. Wissenschaftler aus Tansania haben in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Tropen und Public Health-Institut (Swiss TPH) gentechnisch veränderte Mücken entwickelt, die die Übertragung von Malaria blockieren. Die modifizierten Mücken der Art Anopheles gambiae verhindern in ihrem Körper wirksam die Entwicklung von Plasmodium falciparum, dem in Afrika wichtigsten Malariaparasiten, und schaffen so eine bedeutende Barriere für die Übertragung. Die als bahnbrechend angesehenen und im renommierten Fachmagazin «Nature» veröffentlichten Ergebnisse sind zwar vielversprechend, bevor jedoch mit Feldversuchen begonnen werden kann, sind weitere Untersuchungen und Sicherheitsprüfungen erforderlich.

Foto: ©ViniSouza128/AdobeStock¨

Quelle: SwissTPH (Nature 2025)

Newsletter

Jetzt anmelden!